
Was haben Elefanten, Mäuse und Schlangen gemeinsam? Sie alle warnten angeblich vor Naturkatastrophen. Bevor die Erdbeben kamen, sollen in China in zwei Fällen Schlangen plötzlich aus ihren Verstecken gekrochen sein. Mäuse verließen vor dem großen Erdbeben in Friaul/Italien massenhaft ihre Löcher. Und bei dem großen Tsunami sollen Elefanten in Sri Lanka ins Landesinnere geflüchtet sein, ehe die Riesenwelle die Küste traf. 🐘 Sollen – denn belegt ist das alles nicht. Fakt ist, dass Elefanten sehr empfindliche Fußsohlen haben und eventuell die Ausläufer des Seebebens spürten, bevor die Welle überhaupt in Sicht war. 🐾 Tiere könnten frühe physikalische Signale wahrnehmen, die Menschen entgehen. Aber als verlässliches Frühwarnsystem gelten sie bisher nicht.
Wenn Schwalben tief fliegen, wird das Wetter schlechter. Stimmt. Aber nicht, weil sie das Wetter vorhersagen, sondern weil der Luftdruck sinkt und die Luftfeuchtigkeit steigt. Das hat zur Folge, dass Insekten tiefer fliegen müssen. Die Schwalben folgen ihrer Nahrung, den Insekten, und fliegen daher tiefer. 🐦
Können Tiere bestimmte Krankheiten erkennen? Ja, denn Krankheiten verändern den Stoffwechsel und dadurch entstehen andere Geruchsstoffe. Hunde können diese Geruchsveränderungen im Körper wahrnehmen und Krebskrankheiten anhand von Gewebe oder Blutproben mit hoher Sicherheit erschnüffeln. 🐕🦺 Es gibt sogar Hunde, welche Diabetiker vor lebensgefährlicher Unterzuckerung warnen. Das liegt aber nicht an übernatürlichen Fähigkeiten, sondern an ihrer viel feineren Nase im Vergleich zu uns Menschen. Besonders Labrador und Golden Retriever werden häufig eingesetzt, aber theoretisch kann fast jeder gut trainierte Hund Krankheiten erkennen. 🐶
