Eine illustrierte Winterlandschaft mit zwei Tannenbäumen und einer kleinen Hütte im Hintergrund. Es schneit. In der Bildmitte ist eine große Uhr, sie zeigt drei Uhr an. Auf dem Zifferblatt ist ein Pfeil, der auf die zwei zeigt.

Sommerzeit – Winterzeit

Zwei Mal im Jahr werden die Uhren umgestellt, im Frühjahr und im Herbst. Aber wie war das nochmal, eine Stunde vor? Eine Stunde zurück? Und warum werden sie überhaupt umgestellt?

Doch der Reihe nach. Im März haben wir die Uhren eine Stunde vor gestellt, da begann die Sommerzeit. Jetzt am 25. Oktober stellen wir sie wieder eine Stunde zurück. Aber warum?

Die Idee kam vor über 200 Jahren dem Erfinder und späteren US-Präsidenten, Benjamin Franklin. Sein Gedanke: wenn wir im Sommer früher aufstehen, können wir das Tageslicht länger nutzen und sparen so jede Menge Kerzen – damals gab es noch kein elektrisches Licht. Richtig gezündet hat sein Vorschlag allerdings nicht. Erst 1980 war es dann soweit, seitdem werden in Europa die Uhren jedes Frühjahr bis zum Herbst umgestellt.

Heute spart die Sommerzeit natürlich keine Kerzen mehr, aber der Grund für ihre Einführung war immer noch Franklins Idee: durch mehr Tageslicht Energie zu sparen. Viele Experten sind allerdings der Meinung, dass die jährliche Umstellung mehr kostet als spart und dass Menschen und Tiere unter dem unfreiwilligen Rhythmuswechsel leiden. 

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