Ein Gruppe von fünf Kindern, sie halten sich an den Schultern und lachen.

April, April!

Am 1. April spielen sich viele Menschen kleine Scherze und am Ende sagt man „April, April!“ – dann wissen alle, dass es nur Spaß war. Woher die Aprilscherze kommen, weiß niemand ganz genau, aber es gibt eine bekannte Geschichte: Früher begann das neue Jahr im Frühling, also Ende März oder Anfang April. Doch dann wurde der Jahresanfang auf den 1. Januar verlegt. Manche Menschen feierten aber weiter im April den Jahresbeginn. Andere lachten darüber und machten sich kleine Scherze mit ihnen. So entstanden wahrscheinlich die Aprilscherze.

In Frankreich und Italien heißt der Aprilscherz Aprilfisch 🐟 und ein typischer Scherz ist, jemandem heimlich einen Papierfisch auf den Rücken zu kleben. Wenn das Opfer es merkt, ruft man: „Pesce d’Aprile!“ (Italien) oder „Poisson d’Avril“ 🐠 (Frankreich). Papierfische waren einfach und harmlos, Papier war billig, überall verfügbar und tut niemandem weh. Der Fisch steht für jemanden „an der Angel haben“, Leichtgläubigkeit, etwas, das man nicht sofort merkt – wie der Fisch auf dem Rücken.

Aber warum ein Fisch? Eine Theorie ist, als im 16. Jahrhundert in Frankreich der Neujahrstag vom 1. April auf den 1. Januar verlegt wurde, feierten auch hier manche Leute weiter am 1. April – andere machten sich über sie lustig und schenkten ihnen sinnlose Geschenke, oft Fische, weil Fastenzeit war und man kein Fleisch aß.

Aber egal ob kleine Streiche unter Freunden, in der Schule oder auf der Arbeit oder der Aprilfisch, eins ist wichtig: Aprilscherze sollen lustig sein und niemanden traurig machen. Wenn alle lachen können, ist es ein guter Scherz! 😄

Hast du jemanden in den April geschickt? Dann erzähl uns davon und schreib an Sumsi.

Sumsi

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